Heute joggen immer mehr Menschen und laufen sogar Marathons als je zuvor in der Geschichte;
ihre Zahl ist alleine in den letzten 5 Jahren um 10 Prozent gestiegen.

Woher ich das weiss? Weil man sie erkennen kann!
Hier ist eine kleine Anleitung, wie man die Anhänger dieses ständig wachsenden Kultes außerhalb ihres natürlichen Lebensraums identifiziert.

Marathon-du-Medoc– Neon Tech-Shirts mit Khaki gepaart.
Dies ist ein untrügliches Zeichen, dass Sie mit einem Läufer zu tun haben. Business unter der Gürtellinie, Party darüber.

– Wadenmuskulatur wie gemeisselt.
Das ist unmöglich zu übersehen.

– Kaputte und dreckige Fußnägel.
Wenn der Körper eines Läufers sein Tempel ist, dann sind seine Zehennägel seine Müllkippe.

– Kurze, sehr sehr kurze Shorts.
In der Schlange vor dem Lebensmittelgeschäft. Am Pool. Auf dem Bürgersteig. Immer und überall.

– 24 Stunden am Tag eine GPS-Uhr am Arm oder einen Fitness Armband Test in der Hand.
Oder, in seltenen Fällen, blasse Haut, wo eine solche Uhr oder Fitness Armband in der Regel getragen wird.

– „Restless-Legs-Syndrom“.
Beine, die nicht aufhören zu zappeln. Füße, die unaufhörlich wippen.

– Balance und Anmut beim Aufheben heruntergefallener Gegenstände.

– Montagmorgens wie ein Zombie gehen.
Oft wird ein Bein hinterhergezogen. Manchmal wird dieser Anblick durch eine Medaille von einem Rennen ergänzt. Vermeiden Sie jetzt unbedingt jeden Blickkontakt!

– Massengrab leerer Sportgetränkeflaschen auf der Beifahrerseite des Autos. Selbsterklärend.

– Essen in Kalorien pro Kilometer rechnen. 120 Kalorien für drei Oreos? Das sind fast 2 Kilometer!

– Kinder mit Schleudertrauma
Der Läufer hat keine Zeit für gemütliche Spaziergänge. Er macht einen robusten Kinderwagen Test mit seinem Sprößling, und los geht’s zu 20 Kilometern Waldlauf.

Das ist die vorläufige Checkliste. Vielleicht fällt mir ja noch was ein…